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  • Controlling im Unternehmen

    In der jüngsten Vergangenheit wurden Unternehmungen immer größer und komplexer. Gleichzeitig wurden sie dadurch schwieriger zu steuern. Diese Dynamik beschleunigte sich zunehmend, sodass eine herkömmliche betriebswirtschaftliche Steuerung, wie wir solch eine noch vor fünfzig oder hundert Jahren gewohnt waren, nicht mehr zeitgemäß ist.

    Mit den zunehmenden Anforderungen entwickelte sich eine neue informationsorientierte Managementtheorie – das Controlling. Mithilfe des Controllings versuchen Unternehmungen Informationen so zu verarbeiten, um anhand der gewonnen Erkenntnisse zukunftsgerichtet handeln zu können. Das Controlling ist somit zu einem zentralen Bestandteil / Steuergröße in beinahe jedem Unternehmen geworden.

    Worum es genau im Controlling geht, welche Funktionen es erbringt, sowie auf welchen Gebieten es eingesetzt wird, wird anhand dieser Homepage versucht  zu erklären. Ein kurzer und einfacher Grobüberblick soll hierbei gegeben werden.


  • Operatives Controlling

    Das operative Controlling stellt die dritte Controllingebene in der Unternehmensführung dar. Grundsätzlich unterstützt das strategische sowie auch das operative Controlling die Führungskräfte im Bereich der Unternehmensführung.

    Der operative Bereich ist dem normativen und strategischen nachgereiht. Hierbei geht es in erster Linie um die operative Umsetzung, der zuvor in der strategischen Ebene definierten Ziele. Bei der operativen Planung, Steuerung und Durchführung bewegt sich der operative Bereich lediglich in dem Rahmen, welche zuvor in der strategischen Ebene klar vorgegeben wurde.

    Um die operative Ebene somit noch besser verstehen zu können, muss man sich hierbei auch die vorgelagerten Ebenen – die normative und strategische betrachten. In der normativen Ebene beschäftigt sich das Management vor allem mit den Unternehmens-Prinzipien und -Normen. Der Unternehmenssinn wird anhand der Unternehmenskultur und eines definierte Leitbildes sichtbar. Auf der normativen Ebene werden die Spielregeln / Grundlagen für die weiteren Ebenen gelegt.

    In der strategischen Ebene geht es anschließend um die Strategiefestlegung. Zuerst müssen hierbei Oberziele definiert werden – was soll erreicht werden? Danach werden diese auf einzelne Teilziele herunter gebrochen – Rentabilitätsziele, Wachstumsziele … Nach dem Vorhandensein und der Definition der angestrebten Ziele findet in der Regel eine Markt (externe) sowie interne Analyse statt. Anhand der daraus gewonnen Daten werden strategische Alternativen ermittelt. Diese werden anschließend bewertet. Anhand der erfolgten Bewertung kann eine Auswahl stattfinden. Nachdem man sich für eine Strategierichtung entschieden hat, wird diese im Unternehmen implementiert. Die Implementierung und die anschließende Durchführung bedürfen immer einer Kontrolle. Die Kontrolle muss gegeben sein, da man so schnell auf mögliche Abweichungen reagieren kann.

    Kurz zusammengefasst stellt die strategische Ebene die Grundlage (Strategie) für die Entstehung von Erfolgspotenzialen dar. Ziele werden hierbei definiert, deren mögliche Erreichung und Einflussfaktoren werden analysiert bewertet und ausgewählt. Anhand der Strategiewahl und Umsetzung werden klare Strukturen im Unternehmen geschaffen.