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  • Controlling im Unternehmen

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    In der jüngsten Vergangenheit wurden Unternehmungen immer größer und komplexer. Gleichzeitig wurden sie dadurch schwieriger zu steuern. Diese Dynamik beschleunigte sich zunehmend, sodass eine herkömmliche betriebswirtschaftliche Steuerung, wie wir solch eine noch vor fünfzig oder hundert Jahren gewohnt waren, nicht mehr zeitgemäß ist.

    Mit den zunehmenden Anforderungen entwickelte sich eine neue informationsorientierte Managementtheorie – das Controlling. Mithilfe des Controllings versuchen Unternehmungen Informationen so zu verarbeiten, um anhand der gewonnen Erkenntnisse zukunftsgerichtet handeln zu können. Das Controlling ist somit zu einem zentralen Bestandteil / Steuergröße in beinahe jedem Unternehmen geworden.

    Worum es genau im Controlling geht, welche Funktionen es erbringt, sowie auf welchen Gebieten es eingesetzt wird, wird anhand dieser Homepage versucht  zu erklären. Ein kurzer und einfacher Grobüberblick soll hierbei gegeben werden.


  • Target Costing

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    Beim target costing handelt es sich um ein sehr beliebtes Controlling-Instrument welches direkt dem Kostenmanagement zuzurechnen ist. Mittels des Target Costings versucht ein Unternehmen die Frage nachdem was ein Produkt kosten darf zu klären.

    Die Vorteile des target costings liegen darin, dass man sich anhand der Durchführung auf den Markt sowie die Kunden orientiert. Gleichzeitig kann man anhand des target costings die Kosten bereits in der Entwicklungsphase beeinflussen. Das ist vor allem der größte Vorteil. Betrachtet man andere Controlling-Instrumente welche auf eine Nachkontrolle abzielen, wird man schnell feststellen, dass eine nachträgliche Kostenanpassung in der Regel wesentlich schwerer ist. Ein weiterer Vorteil des target costings ist, dass man das betrachtete Produkt, den Wettbewerb und den Markt genau analysiert. Diese Erkenntnisse bilden schlussendlich den Grundstein für den späteren Unternehmenserfolg.

    Bei der Durchführung des target costings muss man verschiedene Schritte durchlaufen. Zu Beginn muss man sich einmal Gedanken über das Produkt machen. Welche Funktionen und Eigenschaften soll es aufweisen. Danach sollte man eine Preis-Absatz Funktion ermitteln. Danach muss man die allowable cost ermitteln, bevor man einen Prototyp des Produktes entwickelt. Nach der Prototypentwicklung muss man die Kosten der jeweiligen Produktkomponenten schätzen. Nachdem man die erste Kostenschätzung hat, findet eine Gewichtung der Produktkomponenten statt. Hierbei werden die Funktionen/Nutzen gemeinsam mit den Komponenten betrachtet. Hierbei erhält man einen Nutzenanteil. Indem man anschließend den Nutzenanteil je Komponente mit dem Kostenanteil (je Komponente) vergleicht (Nutzen/Kosten), erhält man Rückschluss über die möglichen Zielkosten. Der Zielkostenindex wird anhand der Division des Nutzenanteiles durch den Kostenanteil ermittelt. Die Ermittelten Zielkosten können hierbei in einem Zielkostendiagramm dargestellt werden. Hierbei erkennt man sofort, wo Korrekturmaßnahmen stattfinden müssen. Rechnerisch bedeutet ein Zielkostenindex unter 1, dass das Produkt zu aufwendig ist. Anders ausgedrückt ist es aufgrund seines erbrachten Nutzens einfach zu teuer.

    Anhand des target costings erhält man somit einen umfassenden Einblick in das gesamte Produkt / den gesamten Produktkosten. Anhand der Kosten- / Nutzensichtweise kann man frühzeitige Abweichungen korrigieren.