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  • Controlling im Unternehmen

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    In der jüngsten Vergangenheit wurden Unternehmungen immer größer und komplexer. Gleichzeitig wurden sie dadurch schwieriger zu steuern. Diese Dynamik beschleunigte sich zunehmend, sodass eine herkömmliche betriebswirtschaftliche Steuerung, wie wir solch eine noch vor fünfzig oder hundert Jahren gewohnt waren, nicht mehr zeitgemäß ist.

    Mit den zunehmenden Anforderungen entwickelte sich eine neue informationsorientierte Managementtheorie – das Controlling. Mithilfe des Controllings versuchen Unternehmungen Informationen so zu verarbeiten, um anhand der gewonnen Erkenntnisse zukunftsgerichtet handeln zu können. Das Controlling ist somit zu einem zentralen Bestandteil / Steuergröße in beinahe jedem Unternehmen geworden.

    Worum es genau im Controlling geht, welche Funktionen es erbringt, sowie auf welchen Gebieten es eingesetzt wird, wird anhand dieser Homepage versucht  zu erklären. Ein kurzer und einfacher Grobüberblick soll hierbei gegeben werden.


  • Investitionsrechnung

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    Die Investitionsrechnung liefert die notwendigen Informationen, welche bei einer Investitionsentscheidung benötigt werden. Grundsätzlich zählen alle Verfahren, welche es einem ermöglichen eine Investition zu beurteilen zur Investitionsrechnung.

    In kleinen und mittleren Unternehmungen übernimmt der Controller die Aufgaben des Investitionsrechners. In großen Unternehmungen, welche große Projekte durchführen bzw. häufig Investitionen tätigen kann ein eigener Kostenrechner/Investitionscontroller beschäftig sein. Dieser befasst sich in der Regel nur mit der Aufbereitung und Beurteilung von Investitionsvorhaben. Aufgrund seiner Berechnungen trifft die Führungsinstanz schlussendlich die Investitionsentscheidungen.

    Es gibt eine ganze Reihe von möglichen Verfahren, welche einen für die Beurteilung eines Investitionsvorhabens zur Verfügung stehen. Grundsätzlich wird hierbei jedoch in statische und dynamische Verfahren unterschieden.

    Bei den statischen Verfahren handelt es sich um Verfahren, welche vom Aufwand her gering gehalten werden. Aufgrund dieser Tatsache sind sie in der Regel weniger Aussagekräftig als dynamische Verfahren. Der größte Nachteil von statischen Verfahren gegenüber den dynamischen ist, dass bei den Berechnungen der Zeitaspekt außer Acht gelassen wird. Anstatt jährliche Zahlungen zu ermitteln, werde in der Regel lediglich Durchschnittswerte gebildet. Durchschnittswerte können in manchen Fällen eine gute Aussagekraft aufweisen, müssen es jedoch nicht.

    Zu den einfachen statischen Verfahren zählen. Das Kostenvergleichsverfahren – hierbei erfolgt die Investitionsbeurteilung aufgrund der Kosten, das Gewinnvergleichsverfahren – ausschlaggebender Entscheidungsfaktor ist hierbei der Gewinn, das Rentabilitätsverfahren – wie rentabel ist die Investition?, sowie die Amortisationsrechnung – wie lange braucht die Investition, bis ihre Kosten gedeckt sind?

    Die dynamischen Verfahren sind hingegen komplexer, weißen jedoch in der Regel eine wesentlich höhere Aussagekraft auf. Auf den Zeitaspekt wird hierbei geachtet – es findet eine Periodenbetrachtung statt. Der Zinseffekt wird somit direkt in die Investitionsentscheidung mit eingebunden. Zu den dynamischen Investitionsverfahren zählen: die Kapitalwertmethode, die Endwertmethode, die Annuitätenmethode sowie die interne Zinsfußmethode.