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  • Controlling im Unternehmen

    In der jüngsten Vergangenheit wurden Unternehmungen immer größer und komplexer. Gleichzeitig wurden sie dadurch schwieriger zu steuern. Diese Dynamik beschleunigte sich zunehmend, sodass eine herkömmliche betriebswirtschaftliche Steuerung, wie wir solch eine noch vor fünfzig oder hundert Jahren gewohnt waren, nicht mehr zeitgemäß ist.

    Mit den zunehmenden Anforderungen entwickelte sich eine neue informationsorientierte Managementtheorie – das Controlling. Mithilfe des Controllings versuchen Unternehmungen Informationen so zu verarbeiten, um anhand der gewonnen Erkenntnisse zukunftsgerichtet handeln zu können. Das Controlling ist somit zu einem zentralen Bestandteil / Steuergröße in beinahe jedem Unternehmen geworden.

    Worum es genau im Controlling geht, welche Funktionen es erbringt, sowie auf welchen Gebieten es eingesetzt wird, wird anhand dieser Homepage versucht  zu erklären. Ein kurzer und einfacher Grobüberblick soll hierbei gegeben werden.


  • Einkaufscontrolling

    Beim Einkaufscontrolling, welches oftmals auch als Beschaffungs- oder Logistikcontrolling bezeichnet wird, handelt es sich um einen Teilbereich des Controllings. Je nach Unternehmensgröße wird diese Tätigkeit von Seiten des Controllers oder bei großen Unternehmungen von einem eigenen Einkaufscontroller wahrgenommen. Wird eine eigene Personalstelle für den Einkauf im Unternehmen geschaffen ist diese in der Regel dem Unternehmenscontroller untergeordnet.

    Wie die Beschreibung bereits erahnen lässt, geht es im Einkaufscontrolling um die sinnvolle Planung, Steuerung und Kontrolle des Einkaufsbereiches. Damit dies der Fall ist, muss der Einkaufscontroller auf Daten aus der Materialwirtschaft sowie dem internen Rechnungswesen zugreifen können. Gleichzeitig muss er über den Beschaffungsmarkt bescheid wissen.

    Zu den Aufgaben eines Einkaufscontrollers zählt vor allem einmal die Organisation der Einkaufsstellen. Abläufe werden hierbei dezidiert festgelegt. Im Hintergrund entsteht hierbei ein eigenes Einkaufssystem. Damit dies der Fall sein kann, muss der Einkaufscontroller im Hintergrund klare Inhalte und Kennzahlen definieren. Diese definierten Werte stellen Zielgrößen dar, welche vor allem eine Unterstützungsfunktion für Personen, welche für den Einkauf verantwortlich sind, erbringen. Neben der Planung und Durchführung der Beschaffung zählt auch die Kontrolle zu den Hauptaufgaben eines Einkaufscontrollers. Hierbei werden vor allem Ist- Auswertungen erstellt und diese mittels Sollwerte verglichen. Einfacher ausgedrückt werden Vorkalkulationen mit den Sollwerten, in der Regel sind dies Nachkalkulationen, verglichen. Das Ziel hierbei ist es frühzeitig Kostenabweichungen sowie Kostentreiber zu identifizieren. Anhand der daraus gewonnen Informationen kann man im Bedarfsfall frühzeitig gegensteuern.

    In den letzten Jahren ist die Steuerung des Beschaffungsbereiches für Unternehmungen immer wichtiger geworden. Anhand eines guten Beschaffungscontrollings kann man sehr viel Geld einsparen und zeitgleich bildet dies für viele Unternehmungen einen zentralen Erfolgsfaktor um schlussendlich das Gesamtunternehmensziel bestmöglich erreichen zu können.