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  • Controlling im Unternehmen

    In der jüngsten Vergangenheit wurden Unternehmungen immer größer und komplexer. Gleichzeitig wurden sie dadurch schwieriger zu steuern. Diese Dynamik beschleunigte sich zunehmend, sodass eine herkömmliche betriebswirtschaftliche Steuerung, wie wir solch eine noch vor fünfzig oder hundert Jahren gewohnt waren, nicht mehr zeitgemäß ist.

    Mit den zunehmenden Anforderungen entwickelte sich eine neue informationsorientierte Managementtheorie – das Controlling. Mithilfe des Controllings versuchen Unternehmungen Informationen so zu verarbeiten, um anhand der gewonnen Erkenntnisse zukunftsgerichtet handeln zu können. Das Controlling ist somit zu einem zentralen Bestandteil / Steuergröße in beinahe jedem Unternehmen geworden.

    Worum es genau im Controlling geht, welche Funktionen es erbringt, sowie auf welchen Gebieten es eingesetzt wird, wird anhand dieser Homepage versucht  zu erklären. Ein kurzer und einfacher Grobüberblick soll hierbei gegeben werden.


  • Unternehmensführung

    Controllinginstrumente werden gerne im Zusammenhang mit der Unternehmensführung eingesetzt. Hierbei muss man vor allem in das strategische und operative Controlling sowie auch der Richtung der Unternehmensführung unterscheiden. Der gezielte Einsatz von Controllinginstrumenten ist vor allem für die Unternehmensführung enorm wichtig. Die am häufigste anzutreffende Form der Unternehmensführung stellt aktuell der wertorientierte Ansatz dar. Mithilfe des Controllings wird versucht deren Zielsetzungen bestmöglich zu erreichen. Damit man jedoch weiß, welche Ziele hierbei verfolgt werden, muss man sich zuerst im Klaren sein, was überhaupt eine wertorientierte Unternehmensführung ist:

    Bei der wertorientierten Unternehmensführung, die ihren Ursprung in den 1990er Jahren hat, handelt es sich um ein verhältnismäßig junges Managementkonzept. Ihrer Grundidee, der Stärkung des wertschaffenden Handelns anhand eines gezielten Wertmanagements, verdankt sie ihre Beliebtheit. Ein weiterer bedeutender Grund für die schnelle Verbreitung des Konzeptes war, dass bei einer wertorientierten Unternehmensführung die Kosten der Eigenkapitalgeber berücksichtigt werden. Da die Eigenkapitalkosten in einer Gewinn- und Verlustrechnung nicht auftauchen, wurden diese zuvor in den Entscheidungsmodellen meist vernachlässigt.

    Das oberste Ziel einer wertorientierten Unternehmensführung ist es, ökonomische Werte zu schaffen, die der Steigerung des Unternehmenswertes dienen. Diese Grundidee ist nicht nur für Unternehmen von besonderer Bedeutung, vielmehr betrifft sie indirekt jeden einzelnen Menschen. Die Wertgenerierung ist von großem gesellschaftlichem Interesse.

    Direkt kann man als Anteilseigner eines Unternehmens von einem wertorientierten Managementverhalten beeinflusst werden. Diese Beeinflussung betrifft nur einen geringen Anteil der Bevölkerung, da nur sehr wenige direkt in Aktien investieren. Indirekt ist jedoch beinahe jeder Mensch davon betroffen, der eine Versicherung oder eine private Altersvorsorge besitzt. In Ländern, in denen die staatliche Altersvorsorge auf einem Kapitaldeckungssystem beruht, ist ebenfalls jeder Einzelne indirekt vom Wertmanagement der Unternehmen betroffen.

    Auch der Staat hat in der Regel ein großes Interesse an einer hohen Wertgenerierung von Unternehmen. Je höher die Wertgenerierung ist, desto höher sind die damit verbundenen Steuereinnahmen. Neben der Finanzierungsfunktion des Staates ist die Beschäftigungssicherungsfunktion ein entscheidender Faktor. Diese ist wiederum für die Entlastung der öffentlichen Hand enorm wichtig.