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  • Controlling im Unternehmen

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    In der jüngsten Vergangenheit wurden Unternehmungen immer größer und komplexer. Gleichzeitig wurden sie dadurch schwieriger zu steuern. Diese Dynamik beschleunigte sich zunehmend, sodass eine herkömmliche betriebswirtschaftliche Steuerung, wie wir solch eine noch vor fünfzig oder hundert Jahren gewohnt waren, nicht mehr zeitgemäß ist.

    Mit den zunehmenden Anforderungen entwickelte sich eine neue informationsorientierte Managementtheorie – das Controlling. Mithilfe des Controllings versuchen Unternehmungen Informationen so zu verarbeiten, um anhand der gewonnen Erkenntnisse zukunftsgerichtet handeln zu können. Das Controlling ist somit zu einem zentralen Bestandteil / Steuergröße in beinahe jedem Unternehmen geworden.

    Worum es genau im Controlling geht, welche Funktionen es erbringt, sowie auf welchen Gebieten es eingesetzt wird, wird anhand dieser Homepage versucht  zu erklären. Ein kurzer und einfacher Grobüberblick soll hierbei gegeben werden.


  • Organisationscontrolling

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    Die Wahl der geeigneten Organisationsstruktur eines Unternehmens stellt für die Unternehmensführung eine der wichtigsten Grundlagenentscheidungen dar. Organisationseinheiten entstehen, indem man Teilaufgaben zusammenfasst und Personal sowie Sachmittel zuordnet. Anhand der gewählten Organisationsform soll den einzelnen Unternehmensbereichen ein verbindlicher Rahmen vorgegeben werden.

    Ob es sich im Unternehmen um eine zentrale oder dezentrale Organisation handelt, ist maßgeblich von den zusammengefassten Teilaufgaben sowie den eingeräumten Entscheidungsfreiheiten abhängig. Eine totale Dezentralisierung würde minimale Einschränkungen und gleichzeitig maximale Entscheidungsfreiheit für die Personen der untersten Ebene der Organisation bedeuten. Umgekehrt sind bei einer völligen Zentralisation die Entscheidungsbefugnisse auf der obersten Ebene des Unternehmens angesiedelt. Über den sinnvollen Grad der Dezentralisierung bzw. Zentralisierung muss jedes Unternehmen selbstständig entscheiden.

    Unabhängig von einer zentralen oder dezentralen Organisation ist es ab einer gewissen Unternehmensgröße sinnvoll, eine divisionale Organisation im Unternehmen einzuführen. Den einzelnen Bereichen können je nach Wahl der Divisionalisierung unterschiedliche Entscheidungsbefugnisse eingeräumt werden.

    Da man in einer divisionalen Organisation Entscheidungen schneller treffen kann, sind auf diese Weise organisierte Unternehmungen wesentlich anpassungsfähiger. Die Möglichkeit, Teilbereiche an der Zielformulierung zu beteiligen und einen gewissen Umfang an Entscheidungsautonomie gezielt gewähren zu können, bewirkt zudem eine steigende Motivation.

    Aufgrund der divisionalen Aufteilung des Unternehmens kann man den direkten Erfolg eines Bereichs ermitteln. Diese Erkenntnisse sind vor allem in den Bereichen der Motivationssteigerung und der Gewinnverlagerung von besonderer Bedeutung. Durch die bereichsmäßige Erfolgsermittlung kann anhand einer gezielten Gewinnverlagerung die Steuerbelastung minimiert werden.

    Das Hauptziel der divisionalen Organisation ist die Optimierung des Unternehmenserfolges. Dies geschieht, indem das Tagesgeschäft an erfolgsverantwortliche Divisionen abgegeben wird. Anhand ihrer speziellen Qualifikationen können diese ihre Aufgaben bestmöglich erfüllen. Die Zentrale nimmt hierbei lediglich eine Koordinationsfunktion wahr.