• Controlling im Unternehmen

    In der jüngsten Vergangenheit wurden Unternehmungen immer größer und komplexer. Gleichzeitig wurden sie dadurch schwieriger zu steuern. Diese Dynamik beschleunigte sich zunehmend, sodass eine herkömmliche betriebswirtschaftliche Steuerung, wie wir solch eine noch vor fünfzig oder hundert Jahren gewohnt waren, nicht mehr zeitgemäß ist.

    Mit den zunehmenden Anforderungen entwickelte sich eine neue informationsorientierte Managementtheorie – das Controlling. Mithilfe des Controllings versuchen Unternehmungen Informationen so zu verarbeiten, um anhand der gewonnen Erkenntnisse zukunftsgerichtet handeln zu können. Das Controlling ist somit zu einem zentralen Bestandteil / Steuergröße in beinahe jedem Unternehmen geworden.

    Worum es genau im Controlling geht, welche Funktionen es erbringt, sowie auf welchen Gebieten es eingesetzt wird, wird anhand dieser Homepage versucht  zu erklären. Ein kurzer und einfacher Grobüberblick soll hierbei gegeben werden.


  • Bilanzanalyse

    Bei der Bilanzanalyse wird die wirtschaftliche Lage eines Unternehmens untersucht. Da diese Untersuchung auf den Jahresabschluss aufbaut, wird sie oftmals auch als Jahresabschlussanalyse bezeichnet. Je nach Bedarf kann die Bilanzanalyse intern oder auch extern durchgeführt werden. Vor allem bei Klein- und Mittelunternehmungen wird die Bilanzanalyse oftmals von den Hausbanken durchgeführt. Die Erkenntnisse aus der Bilanzanalyse liefern Rückschlüsse über die aktuelle Lage des Unternehmens, sowie auch über zukünftige Herausforderungen.

    Die Bilanzanalyse erfolgt anhand von Kennzahlen. Beinahe jede Bilanzposition lässt sich anhand einer Kennzahl darstellen. Durch die Ermittlung solcher Kennzahlen kann eine Beurteilung über die jeweilige Bilanzposition erfolgen. Bei der Beurteilung muss man vor allem auf die Tätigkeit des Unternehmens eingehen. Ein Branchenvergleich ist in der Regel richtig, muss aber unter gewissen Umständen genau betrachtet werden.

    Es gibt unterschiedliche Interessengruppen, welche anhand einer Bilanzanalyse Einblick in die wirtschaftliche Lage sowie die zukünftigen Herausforderungen eines Unternehmens haben wollen. Die am häufigsten genannten Interessenten sind hierbei sicherlich die Eigenkapitalgeber. Notiert ein Unternehmen an der Börse sind es hierbei die Aktionäre. Bei Klein- und Mittelbetrieben werden vor allem die Fremdkapitalgeber ein Interesse an der wirtschaftlichen Unternehmenslage haben.  Zu den weiteren Interessenten können noch vor allem die Unternehmensführung, die Mitarbeiter, Konkurrenten oder die öffentliche Hand zählen.

    Eine Bilanzanalyse ist meist in vier oder fünf Teilbereiche untergliedert. In der Regel wird zuerst eine Vermögensanalyse durchgeführt. Bevor danach eine Liquiditätsanalyse stattfindet. Als dritter Teilbereich versteht man meist den Rentabilitätsbereich. Hier geht es vor allem um die wirtschaftliche Ertragskraft des Unternehmens. Diese sollte schlussendlich den Grundstein für den zukünftigen Erfolg darstellen.

    Als vierten und fünften Punkt gibt es die Finanzierungs- und Ergebnisanalyse. In der Finanzierungsanalyse geht es vor allem um die Kapitalsituation und den Verschuldungsgrad. Hingegen kann man bei der Ergebnisanalyse jede gewollte, interessante Kennzahl berechnen.